Raser gefährden Fußgänger auf der Rathausallee. CDU stellte erneut einen Antrag in der BV!

Am 12.Oktober 2017 stellte die CDU in der Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen den Antrag, von der von Düsseldorfer Straße bis Kirchfeldstraße die Geschwindigkeit hier auf 30 Km/h zu begrenzen, um mehr Sicherheit zum Schutz für die Verkehrsteilnehmer durch die Geschwindig-keitsabsenkung her zustellen.

Dieser Antrag wurde von der SPD mit den Stimmen von Grünen und den Linken abgelehnt.

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Die Begründung dafür wurde von dem SPD Fraktionsvorsitzenden Markus Mellenthin so formuliert:

In diesem Bereich würden die Verkehrsteilnehmer, bei einer Begrenzung auf 30 Stundenkilometer sich wahrscheinlich anders verhalten als bei 50 kM/h, wodurch die Gefahr bestehen könnte, dass dann die Unfallgefahr sich wahrscheinlich vergrößern würde.
Auch wurde ein Argument für die Feuerwehr mit aufgeführt die in unmittelbarer Nähe auf der Kirchfeldstraße ihren Standort hat. Bei 30 Km/h braucht man mehr Zeit um zur Wache zu kommen.
Das sind mathematisch bei 30 Km/h für diese 250 m aus Richtung Düsseldorfer Straße ca. 12 Sekunden mehr Zeitaufwand.

Bei dem betrachteten Straßenstück handelt es sich um ca. 250 m Straße der Rathausallee.

Protokollauszug aus der Sitzung:

Hier der Antrag der CDU Rumeln-Kaldenhausen:

Antrag der CDU-Fraktion Rheinhausen

Sitzung der Bezirksvertretung am 4. Juli 2019

Betrifft:

Wegebeziehung REWE Parkplatz - Ärztehaus Geistfeld in Rumeln-Kaldenhausen

Antrag: An der Querungshilfe auf der Rathausallee finden das Verkehrszeichen 134-10 („Fußgängerüberweg“) und das Richtzeichen 350-10 („Fußgängerüberweg“) Anwendung.  Auch das Zeichen 293 („Zebrastreifen“) wird eingesetzt, für die Rathausallee ist durchgängig Tempo 30 anzuordnen. Mit dem Einsatz eines Tempoinfogeräts werden die Autofahrer mit der neuen Situation vertraut gemacht.

Begründung:

Bereits 2011 hinterfragte die CDU-Fraktion die Verkehrssicherheit auf der Rathausallee (Sitzung vom 7. 7. 2011, DS 11-1155). Die Verwaltung erwähnte, dass die Auswertung der polizeilichen Statistik für die Jahre 2008, 2009, 2010 neun, sieben, sieben Unfälle ergeben hätte. Aus verkehrsplanerischer Sicht wünschenswert wäre eine Querungshilfe (Protokoll Seite 70).

Mit der Eröffnung von REWE Rumeln Anfang 2015 wurde sie realisiert. Die nunmehr zahlreichen Parkplätze in diesem Bereich sorgen für eine große Frequenz der Querungshilfe, mittlerweile wird sie von den Nutzern als Quasi-Zebrastreifen wahrgenommen. Gleichzeitig nahm der Verkehr auf der Straße  stark zu – hier der Durchgangsverkehr, dort der Ziel- und Quell-Verkehr von Eurobau, Aldi, Lidl, REWE, Malzer, Ärztehaus, Post etc.

Deshalb beantragte die CDU-Fraktion 2017 für die Rathausallee von Düsseldorfer Straße bis Kirchfeldstraße Tempo 30 (Sitzung vom 12. 10. 2017, DS 17-1065). Der CDU wurde verdeutlicht, dass eine Temporeduzierung nicht erwünscht ist (Protokoll Seite 20, 21).

Anfang 2019 wurde aufgrund eines neuen Regelwerkes von der Düsseldorfer Straße bis zu Beginn des REWE-Parkplatzes Tempo 30 angeordnet, um der Schutzbedürftigkeit des dortigen Seniorenzentrums nachzukommen. Gegen die überhöhte Geschwindigkeit von der Bahnhofstraße in Richtung Querungshilfe ist bis heute kein wirksames Mittel gefunden worden. Insbesondere wünschen sich die Menschen, dass Autofahrer nur mit mäßiger Geschwindigkeit an die Fußgängerfurt heranfahren, wenn nötig anhalten und warten. Das muss durch entsprechende Verkehrszeichen eindeutig dargestellt werden. Ein Fußgängerüberweg ist neben dem Hinweis mit entsprechender Beschilderung zusätzlich zu kennzeichnen durch breite Linien auf der Fahrbahn („Zebrastreifen“), die ebenfalls offizielle Verkehrszeichen sind.