Anfragen der CDU-Fraktion Rheinhausen

Sitzung der Bezirksvertretung am 16. 5. 2019

Betrifft:

Gestaltung der Mittelinsel des neuen Kreisverkehrs Lange Straße/Trompeter Straße/Jägerstraße/Kreuzacker in Bergheim

       

Fotos: Ferdi Seidelt

Anfrage:

Die CDU-Fraktion bat in der Sitzung der Bezirksvertretung vom 30. 10. 2018 die Fachverwaltung, die Mittelinsel des im Betreff genannten neuen Kreisverkehrs aktiv gärtnerisch zu gestalten. Es biete sich an, hier eine Gestaltung mit Pflanzen vorzunehmen, die überwiegend aus unterschiedlichen heimischen Stauden bestehen, die ganzjährig Blüten bilden und damit Nahrung für Flug-Insekten bieten. Durch diese Maßnahmen könne ein wirksamer Beitrag zur Erhaltung von Tierarten und zur Gestaltung des öffentlichen Raums geleistet werden.

Herr Konkol – Bezirksmanager – wies darauf hin, dass der Ausbau und die Gestaltung der Mittelinsel des o.g. Kreisverkehrs bereits durch den zuständigen Fachbereich geplant und beauftragt worden sei.

Die CDU-Fraktion Rheinhausen fragt:

0. Warum ist die Fläche im Kreisverkehr mit Kantensteinen getrennt, eine Hälfte aktiv verfestigt (Foto  1)?

1. Warum ist bis heute keine gärtnerische Aktivität im beschriebenen Bereich zu sehen?

2. Wann ist mit der Umsetzung der Maßnahme zu rechnen?

3. Welche Pflanzen sind vorgesehen, um das oben genannte Ziel zu erreichen?

4. Ist die in der Sitzung vorgetragene Idee, die  Brache Ecke Trompeter Straße/Lange Straße (Foto 2) ebenfalls aktiv als Blüh-Bereich zu gestalten, umsetzbar?

5. Wenn 4. bejaht wird, was wird dort wann und wie umgesetzt?

2. Anfrage der CDU-Fraktion Rheinhausen

Sitzung der Bezirksvertretung am 16. 5. 2019

Betrifft:

Erste Aktivitäten von „Deutschland summt“

Anfrage:

Die Bezirksvertretung Rheinhausen hat auf Initiative der CDU-Fraktion in der Sitzung der Bezirksvertretung vom 7. 12. 2017 den Rat der Stadt Duisburg gebeten, einen Beschluss herbei-zuführen, dass sich die Stadt Duisburg der bundesweiten Initiative „Deutschland summt“ anschließt. Geschehen ist nichts.

Am 16. 4. 2018 hat auf Initiative der CDU-Fraktion der Umweltausschuss beschlossen, dass sich die Stadt Duisburg der bundesweiten Initiative „Deutschland summt“ anschließt. Geschehen ist nichts. Am 24. und 31. 1. 2019 wurde den Bezirksvertretungen mitgeteilt, dass die Stadt den Beschluss des Umweltausschusses nicht umsetzen wolle.
Am 8. 2. 2019 bekräftigte der Umweltausschuss seinen Beschluss, forderte die Behörde auf, endlich zu handeln.

Foto: Ferdi Seidelt

Die CDU-Fraktion Rheinhausen fragt:

1. Sind konkrete Aktivitäten zur Aufnahme in die „Deutschland summt“-Initiative erfolgt?

2. In welcher Form ist das Bienenmuseum Duisburg angesprochen/eingebunden worden?

3. Sind die personellen/finanziellen Rahmenbedingungen für den Start organisiert worden?

4. Welche ersten Schritte der Bundes-Initiative kommen wann auf die Stadt, den Bezirk zu?

 

 

3. Anfrage der CDU-Fraktion Rheinhausen

Sitzung der Bezirksvertretung am 16. 5. 2019

Betrifft:

Rad- und Fußweg zwischen Trompet und Toeppersee

Anfrage:

Die CDU-Fraktion hat Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung zum Zustand der Trasse zwischen Trompet und dem Toeppersee erhalten.
Die Trasse ist eine bedeutsame Achse für den Fuß- und Radverkehr. Die Berührungspunkte mit dem motorisierten Verkehr sind gering, ein weitgehend gefahrloses Radeln ist möglich. An vielen Stellen haben Ausbesserungsarbeiten dazu geführt, dass die Benutzbarkeit nicht nur eingeschränkt wurde, manche Abschnitte sind geradezu gefährlich geworden.

Auf den Abschnitten zwischen Oberfeld und Trompeter Straße, Trompeter Straße und Beekstraße sowie im weiteren Verlauf nach Süden sind Auffüllungen mit Schotter vorgenommen worden. Das verwendete Material ist sehr grobkörnig, manche Teile sind größer als 5 cm. Auch die Mächtigkeit von Auffüllungen ist an einigen Stellen so stark, dass die Befahrbarkeit nicht mehr gewährleistet ist. Und das nicht nur für den Radverkehr, auch Personen mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen werden behindert.

Ist die Nutzung durch das lose aufgeschüttete, grobkörnige Material bereits an vielen Stellen eingeschränkt, so wird es an Rampen und Gefällestrecken richtig gefährlich, so zum Beispiel an der Rampe nördlich der Beekstraße. Dort ist ein längerer Abschnitt auf der gesamten Wegbreite geschottert. Abruptes Bremsen funktioniert nicht. Auf der Südseite der Beekstraße dagegen ist die Rampe voll gepflastert.  

Foto: Ferdi Seidelt

Stichproben haben gezeigt, dass auch auf anderen Wegen grobkörniger Schotter eingesetzt wurde. Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, Ausbesserungsarbeiten an solchen Wegen dürfen nicht zum Ergebnis haben, dass die Benutzbarkeit eingeschränkt, verhindert wird oder mit Gefahren verbunden ist. Die Verwaltung wird gebeten, die Missstände - auch im gesamten Bereich des Toeppersees - zu ermitteln und abzustellen.

Zusammenfassend fragt die CDU-Fraktion:

1. Ist der Verwaltung bekannt, dass für Ausbesserungsarbeiten auf der Trasse zwischen Trompet und dem Toeppersee grobkörniges Material, für einen Rad- und Fußweg völlig ungeeignet, verwendet wurde?

2. Ist die Verwaltung der Auffassung, dass durch die Verwendung dieses Materials eine uneingeschränkte und gefahrlose Benutzbarkeit der Wege gewährleistet wird?

3. Wenn nein, wird die Verwaltung diesen Missstand kurzfristig abstellen, zumal es sich hier um eine viel genutzte Wegeverbindung handelt?