Die Ansprache hielt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Ferdi Seidelt.

 

Nur wenige Bürger fanden sich am Sonntagmorgen zum Gedenken der Toten am Mahnmal in Rumeln ein.

                               CDU
!Gegen alles, was in Krieg münden kann!


Im Rahmen der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag bezog die CDU Rumeln-Kaldenhausen klar Stellung.

 

Fotos: Hans Partenheimer

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rathaus Rheinhausen, Ferdi Seidelt, ging auf die subtilen Vorstufen von Gewaltbereitung und Gewaltausübung ein.

        „Erst Missgunst, dann Neid und Streit, es folgen Hass und Zorn, schließlich
         der latent  vorbereitete Übergriff gegen das Andere und den Anderen.“

Die so provozierten Auseinandersetzungen und Kriege bedeuten immer auch Tote und unendlich viel Leid. „60 Millionen Menschen sind durch den 2. Weltkrieg umgekommen. Es schockiert, wenn die AfD die Nazi-Zeit nur als einen Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte beschreibt. Wer die Gräuel kleinredet und relativiert, verhöhnt die Opfer und sät neuen Hass.

 

                                                “ CDU-Ratsfrau Iris Seligmann-Pfennings freute sich sehr, dass traditionell auch der VdK und der Rumelner TV Kränze am Rumelner Mahnmal platzieren und dass der ebenfalls anwesende Heimatforscher Heinz Billen die Auswirkungen der Kriege auf die Region in einem Workshop 2020 beschreiben wird.

 

Der seit 1952 in Deutschland staatlich festgesetzte Volkstrauertag soll mahnend „an die Gefallenen der beiden Weltkriege“, so eine ältere Definition, beziehungsweise „an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen“, so eine aktuelle Deutung, erinnern.

 

Eine stille Gedenkfeier wurde seit dieser Zeit auch von Kommunen und bis 2014 vom Bezirksrathaus Rheinhausen organisiert. Leider nur bis 2014.

 

Die CDU Rumeln-Kaldenhausen setzt bewusst diese Tradition fort und lud für Sonntag, 17. November 2019, 11 Uhr, auf dem Friedhof Rumeln, Friedhofallee, zu einem kurzen Gedenken ein.

Die CDU Rumeln-Kaldenhausen legte dazu einen Kranz nieder.